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Excel und Google Sheets meistern mit KI: Formeln, Analysen und Automatisierungen

Sebastian Rydz2. März 202611 min Lesezeit

Warum Tabellenkalkulationen mit KI ein Gamechanger sind

Excel und Google Sheets gehören zu den am häufigsten genutzten Programmen weltweit. Ob im Büro, im Verein, bei der privaten Finanzplanung oder im kleinen Unternehmen: Tabellenkalkulationen sind überall. Doch viele Menschen nutzen nur einen Bruchteil der Möglichkeiten, weil ihnen Formeln und Funktionen zu kompliziert erscheinen.

Genau hier kommt KI ins Spiel. Stell dir vor, du könntest einer KI einfach in normaler Sprache beschreiben, was du berechnen möchtest, und sie liefert dir die passende Formel. Kein Googlen mehr, kein Rätseln über die richtige Syntax, kein Frust über kryptische Fehlermeldungen. Das ist keine Zukunftsmusik, das funktioniert heute schon hervorragend.

In unserem vorherigen Artikel über Code-Prompts für Nicht-Programmierer hast du bereits gelernt, wie du KI nutzen kannst, um technische Aufgaben zu lösen. Tabellenkalkulationen sind ein perfektes Anwendungsfeld dafür: Du beschreibst dein Problem in natürlicher Sprache, und die KI übersetzt es in die Sprache der Tabellenkalkulation.

Das Besondere dabei: Du musst nicht programmieren können. Du musst noch nicht einmal wissen, welche Funktion du brauchst. Die KI findet das für dich heraus. Alles, was du brauchst, ist die Fähigkeit, dein Problem klar zu beschreiben. Und genau das hast du in den bisherigen Modulen dieses Kurses ausführlich geübt.

In diesem Artikel zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du KI nutzt, um Tabellenkalkulationen wirklich zu meistern. Von einfachen Formeln bis hin zu Pivot-Tabellen und automatischen Berechnungen. Los geht es!

Formeln erstellen lassen: Dein KI-Formel-Assistent

Das Erstellen von Formeln ist wahrscheinlich die häufigste Hürde bei der Arbeit mit Tabellenkalkulationen. Die gute Nachricht: KI ist außergewöhnlich gut darin, Formeln zu generieren. Du musst nur lernen, deine Anforderung richtig zu beschreiben.

Der Schlüssel liegt in der Strukturierung deines Prompts. Beschreibe immer drei Dinge: erstens, wo sich deine Daten befinden (Spalten und Zeilen), zweitens, was du berechnen möchtest, und drittens, in welchem Programm du arbeitest (Excel oder Google Sheets, da es kleine Unterschiede gibt).

Hier ein Beispiel für einen guten Prompt:

Beispiel-Prompt (strukturiert):

„Ich arbeite in Google Sheets. In Spalte A stehen Produktnamen, in Spalte B die Verkaufspreise, in Spalte C die Stückzahlen. Erstelle mir eine Formel für Zelle D2, die den Gesamtumsatz pro Produkt berechnet (Preis mal Stückzahl). Die Formel soll ich nach unten kopieren können."

Die KI wird dir nicht nur die Formel =B2*C2 liefern, sondern auch erklären, warum sie funktioniert und wie du sie nach unten ziehen kannst. Bei komplexeren Anforderungen wird es noch spannender.

Komplexeres Beispiel:

„In meiner Excel-Tabelle habe ich in Spalte A Datumsangaben, in Spalte B die Kategorie (Lebensmittel, Transport, Unterhaltung), in Spalte C die Beträge. Erstelle eine Formel, die alle Beträge der Kategorie „Lebensmittel" aus dem Monat Januar 2026 zusammenrechnet."

Hier wird die KI eine SUMMEWENNS-Formel vorschlagen und dir genau erklären, wie die verschiedenen Bedingungen zusammenspielen. Das Schöne ist: Du musst nicht wissen, dass SUMMEWENNS die richtige Funktion ist. Die KI erkennt das aus deiner Beschreibung.

Ein wichtiger Tipp: Wenn du die Formel nicht verstehst, frag einfach nach! Schreibe zum Beispiel: „Erkläre mir die Formel Schritt für Schritt, als wäre ich Anfänger." Die KI wird jeden Bestandteil der Formel einzeln erklären.

Für wiederkehrende Aufgaben kannst du dir einen kleinen Formel-Katalog anlegen. Bitte die KI, dir die zehn wichtigsten Formeln für deinen Anwendungsfall zusammenzustellen, jeweils mit Erklärung und Beispiel. So baust du nach und nach dein eigenes Nachschlagewerk auf.

SVERWEIS, WENN und ZÄHLENWENN: Die Power-Funktionen erklärt

Es gibt drei Funktionen, die immer wieder auftauchen und die viele Menschen vor Herausforderungen stellen: SVERWEIS (in neueren Versionen auch XVERWEIS), WENN und ZÄHLENWENN. Mit KI werden diese Funktionen plötzlich zugänglich, auch wenn du sie noch nie benutzt hast.

SVERWEIS/XVERWEIS: Daten nachschlagen

Stell dir vor, du hast zwei Tabellen: eine mit Artikelnummern und Preisen, eine andere mit Bestellungen. Du möchtest zu jeder Bestellung automatisch den Preis einfügen. Genau dafür gibt es SVERWEIS.

Prompt-Beispiel:

„Ich habe zwei Tabellenblätter in Excel. Auf Blatt 1 stehen in Spalte A Artikelnummern und in Spalte B die Bestellmengen. Auf Blatt 2 (namens „Preisliste") stehen in Spalte A die gleichen Artikelnummern und in Spalte B die Einzelpreise. Erstelle mir eine Formel für Blatt 1, Spalte C, die den passenden Preis aus der Preisliste nachschlägt."

Die KI wird dir sowohl SVERWEIS als auch die modernere XVERWEIS-Variante anbieten und erklären, welche du wann nutzen solltest. Sie weist dich auch auf typische Fallstricke hin, wie etwa die genaue versus ungefähre Übereinstimmung.

WENN: Entscheidungen treffen

Die WENN-Funktion ist wie eine Weggabelung: „Wenn diese Bedingung zutrifft, dann mach das, sonst mach jenes." Sie ist unglaublich vielseitig und lässt sich auch verschachteln.

Prompt-Beispiel:

„In Spalte D steht der Gesamtumsatz pro Kunde. Erstelle eine Formel für Spalte E, die folgende Kundenkategorien zuweist: unter 1000 Euro ist „Bronze", zwischen 1000 und 5000 Euro ist „Silber", über 5000 Euro ist „Gold". Nutze die WENN-Funktion in Excel."

Die KI erstellt die verschachtelte WENN-Formel und erklärt die Logik dahinter. Falls die Verschachtelung zu komplex wird, schlägt sie möglicherweise die WENNS-Funktion als Alternative vor.

ZÄHLENWENN: Daten zählen und zusammenfassen

Wie oft kommt ein bestimmter Wert vor? Wie viele Kunden haben mehr als drei Bestellungen? ZÄHLENWENN und ZÄHLENWENNS beantworten solche Fragen.

Prompt-Beispiel:

„In Spalte B meiner Google-Sheets-Tabelle steht der Status jeder Aufgabe (offen, in Bearbeitung, abgeschlossen). Erstelle mir drei Formeln, die jeweils zählen, wie viele Aufgaben den Status „offen", „in Bearbeitung" und „abgeschlossen" haben."

Ein besonders hilfreicher Trick: Bitte die KI, dir alle verwandten Funktionen zu einer Aufgabe zu zeigen. So lernst du nicht nur die eine Lösung, sondern entdeckst auch Alternativen wie SUMMEWENN, MITTELWERTWENN oder MAXWENNS, die du vielleicht auch brauchen könntest.

Daten bereinigen: Ordnung schaffen mit KI-Hilfe

Bevor du mit Daten arbeiten kannst, müssen sie sauber sein. Das klingt banal, ist aber in der Praxis oft die zeitaufwendigste Aufgabe. Tippfehler, unterschiedliche Schreibweisen, fehlende Werte, doppelte Einträge: All das muss bereinigt werden, bevor sinnvolle Analysen möglich sind.

KI kann dir bei der Datenbereinigung auf mehreren Ebenen helfen. Zunächst einmal kann sie dir die richtigen Formeln und Funktionen für typische Bereinigungsaufgaben liefern.

Typische Bereinigungsaufgaben und passende Prompts:

„In Spalte A meiner Excel-Tabelle stehen Namen, aber manche haben zusätzliche Leerzeichen am Anfang oder Ende. Manche sind komplett in Großbuchstaben geschrieben. Erstelle mir Formeln, die: 1) überflüssige Leerzeichen entfernen, 2) den Namen in korrekter Groß-/Kleinschreibung darstellen (erster Buchstabe groß, Rest klein)."

Die KI wird dir Funktionen wie GLÄTTEN (für Leerzeichen) und GROSS2 (für die Schreibweise) vorschlagen. Oft kombiniert sie mehrere Funktionen in einer einzigen Formel, die all deine Probleme auf einmal löst.

Duplikate finden und entfernen:

„Meine Kundenliste in Google Sheets hat wahrscheinlich doppelte Einträge. In Spalte A steht die E-Mail-Adresse. Zeige mir, wie ich Duplikate finde und markiere, ohne sie sofort zu löschen. Ich möchte erst prüfen, bevor ich etwas entferne."

Dieser vorsichtige Ansatz ist wichtig: Lass die KI dir helfen, Probleme zu identifizieren, aber lösche nicht automatisch. Überprüfe immer selbst, bevor du Daten entfernst.

Daten in einheitliches Format bringen:

„In meiner Tabelle stehen Datumsangaben in verschiedenen Formaten: manchmal „15.01.2026", manchmal „15. Januar 2026", manchmal „2026-01-15". Erstelle mir eine Formel, die alle in das Format TT.MM.JJJJ umwandelt."

Besonders bei größeren Datenmengen lohnt es sich, die KI um ein komplettes Bereinigungsskript zu bitten. In Google Sheets kann sie dir sogar ein Google Apps Script erstellen, das mehrere Bereinigungsschritte automatisch durchführt. Und für Excel gibt es Power Query Anleitungen, die die KI Schritt für Schritt erklären kann.

Ein praktischer Workflow für die Datenbereinigung: Kopiere zuerst ein paar Beispielzeilen deiner Daten und zeige sie der KI. Beschreibe die Probleme, die du siehst. Bitte um eine Bereinigungsstrategie. Lass dir die Formeln oder Schritte erstellen. Teste an einer kleinen Datenmenge, bevor du die ganze Tabelle bearbeitest.

Pivot-Tabellen: Daten verstehen auf einen Blick

Pivot-Tabellen sind eines der mächtigsten Werkzeuge in Excel und Google Sheets, und gleichzeitig eines der am meisten gefürchteten. Dabei ist das Konzept eigentlich einfach: Eine Pivot-Tabelle fasst große Datenmengen zusammen und zeigt dir das Wesentliche.

Stell dir vor, du hast eine Tabelle mit 1.000 Verkäufen. Jede Zeile enthält das Datum, den Verkäufer, das Produkt und den Betrag. Eine Pivot-Tabelle kann dir in Sekunden zeigen, welcher Verkäufer den höchsten Umsatz hatte, welches Produkt am besten lief oder wie sich die Verkäufe über die Monate entwickelt haben.

Prompt für Pivot-Tabellen-Hilfe:

„Ich habe eine Verkaufstabelle in Excel mit den Spalten: Datum, Verkäufer, Produktkategorie, Region, Stückzahl, Einzelpreis, Gesamtbetrag. Erkläre mir Schritt für Schritt, wie ich eine Pivot-Tabelle erstelle, die mir den Gesamtumsatz pro Verkäufer und Produktkategorie zeigt. Bitte mit Screenshots-Beschreibung, welche Felder ich wohin ziehen muss."

Die KI wird dir eine detaillierte Anleitung liefern: welches Feld in den Zeilenbereich kommt, welches in den Spaltenbereich, welches in den Wertebereich. Sie erklärt auch, wie du die Darstellung anpassen kannst, zum Beispiel Prozentanteile statt absoluter Zahlen anzeigen.

Fortgeschrittene Pivot-Tabellen:

„Meine Pivot-Tabelle zeigt den Umsatz pro Monat. Ich möchte zusätzlich: 1) einen gleitenden 3-Monats-Durchschnitt, 2) die prozentuale Veränderung zum Vormonat, 3) eine bedingte Formatierung, die Monate mit Umsatzrückgang rot markiert. Wie mache ich das in Excel?"

Selbst wenn du noch nie eine Pivot-Tabelle erstellt hast, wird dich die KI Schritt für Schritt durch den Prozess führen. Das Wichtige ist: Beschreibe immer, was du am Ende sehen möchtest. Nicht wie es technisch umgesetzt werden soll, sondern welche Frage deine Auswertung beantworten soll.

Ein weiterer Tipp: Lass die KI dir verschiedene Auswertungsmöglichkeiten vorschlagen. Sage zum Beispiel: „Hier ist die Struktur meiner Verkaufsdaten (Spalten: ...). Welche fünf interessantesten Pivot-Tabellen könnte ich damit erstellen?" Du wirst überrascht sein, auf welche Ideen die KI kommt, an die du selbst nicht gedacht hättest.

Automatische Berechnungen und dynamische Dashboards

Jetzt wird es richtig spannend: Wir kombinieren alles, was du bisher gelernt hast, zu automatischen Berechnungen und kleinen Dashboards. Ein Dashboard ist im Grunde eine Übersichtsseite, auf der die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick sichtbar sind.

Prompt für ein einfaches Dashboard:

„Ich führe meine monatlichen Ausgaben in Google Sheets. Spalte A: Datum, Spalte B: Kategorie (Miete, Lebensmittel, Transport, Freizeit, Sonstiges), Spalte C: Betrag. Erstelle mir auf einem separaten Tabellenblatt ein Dashboard mit folgenden Kennzahlen: 1) Gesamtausgaben des aktuellen Monats, 2) Ausgaben pro Kategorie, 3) Vergleich zum Vormonat (mehr oder weniger ausgegeben), 4) Durchschnittliche tägliche Ausgaben. Gib mir alle nötigen Formeln."

Die KI wird dir einen kompletten Satz an Formeln liefern, die sich automatisch aktualisieren, wenn du neue Daten einträgst. Das ist die wahre Magie: Einmal einrichten, immer aktuell.

Bedingte Formatierung mit KI:

Zahlen werden erst richtig aussagekräftig, wenn sie visuell aufbereitet sind. Bedingte Formatierung färbt Zellen automatisch ein, je nach Wert, und macht Trends sofort sichtbar.

„Erstelle Regeln für bedingte Formatierung in meiner Umsatztabelle: Werte über dem Durchschnitt sollen grün hinterlegt sein, Werte unter dem Durchschnitt rot. Außerdem sollen die Top 3 Werte fett und mit goldenem Hintergrund dargestellt werden."

Automatische Benachrichtigungen (Google Sheets):

In Google Sheets kannst du sogar automatische Benachrichtigungen einrichten. Die KI kann dir ein kleines Google Apps Script erstellen, das dich per E-Mail benachrichtigt, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

„Erstelle ein Google Apps Script für meine Tabelle, das mich jeden Montag per E-Mail benachrichtigt, wenn in Spalte D (Lagerbestand) ein Wert unter 10 fällt. Die E-Mail soll die betroffenen Artikel auflisten."

Solche Automatisierungen sparen enorm viel Zeit und sorgen dafür, dass du nichts Wichtiges übersiehst. Und du musst kein Programmierer sein: Die KI erstellt den Code, du kopierst ihn einfach in den Script-Editor.

Praktische Prompt-Strategien für Tabellenkalkulation

Nach all den Beispielen möchte ich dir noch einige bewährte Strategien mitgeben, die deine Arbeit mit KI und Tabellenkalkulationen besonders effektiv machen.

Strategie 1: Immer die Tabellenstruktur beschreiben

Die KI kann keine Formeln erstellen, wenn sie nicht weiß, wo deine Daten stehen. Beginne jeden Prompt mit einer klaren Beschreibung deiner Tabellenstruktur: Welche Spalten gibt es? Was steht darin? Ab welcher Zeile beginnen die Daten (haben sie eine Kopfzeile)?

Strategie 2: Beispieldaten mitgeben

Noch besser als eine Beschreibung sind konkrete Beispieldaten. Kopiere drei bis fünf Zeilen deiner Tabelle und füge sie in den Prompt ein. So kann die KI die Datenformate erkennen und passende Formeln erstellen.

Strategie 3: Das gewünschte Ergebnis beschreiben

Sage nicht „Erstelle eine SVERWEIS-Formel." Sage stattdessen: „Ich möchte, dass in Spalte C automatisch der Name des Kunden erscheint, wenn ich in Spalte B die Kundennummer eintippe." So kann die KI die beste Lösung wählen, nicht nur die, die du vermutest.

Strategie 4: Schritt für Schritt arbeiten

Versuche nicht, eine riesige Tabelle in einem einzigen Prompt zu erstellen. Arbeite in kleinen Schritten: zuerst die Grundstruktur, dann die Formeln, dann die Formatierung, dann das Dashboard. So behältst du den Überblick und kannst Fehler leichter finden.

Strategie 5: Fehler als Lernchance nutzen

Wenn eine Formel nicht funktioniert, kopiere die Fehlermeldung und zeige sie der KI. Beschreibe, was passieren sollte und was stattdessen passiert. Die KI wird den Fehler finden und dir erklären, was schiefgelaufen ist. So lernst du nebenbei, wie die Funktionen wirklich arbeiten.

Strategie 6: Vorlagen erstellen lassen

Für wiederkehrende Aufgaben lohnt es sich, die KI um eine komplette Vorlage zu bitten. Ob Budgetplaner, Projekttracker, Inventurliste oder Zeiterfassung: Beschreibe deinen Bedarf, und die KI erstellt dir ein fertiges Template inklusive aller Formeln.

Übung: Urlaubsplanungs-Tabelle mit dem Promptgenerator erstellen

Jetzt bist du dran! In dieser Übung erstellst du mit Hilfe des Promptgenerators auf optiprompt.io eine komplette Urlaubsplanungs-Tabelle. Nutze die strukturierte Variante des Promptgenerators, denn bei Tabellenkalkulationen ist eine klare Struktur besonders wichtig.

Deine Aufgabe:

Erstelle eine Tabelle für die Urlaubsplanung einer Familie (2 Erwachsene, 2 Kinder) mit folgenden Anforderungen:

  1. Eine Übersichtsseite mit Budget, Reiseziel und Reisedaten
  2. Eine detaillierte Kostenaufstellung (Anreise, Unterkunft, Verpflegung, Aktivitäten, Souvenirs)
  3. Automatische Berechnung der Gesamtkosten pro Kategorie und insgesamt
  4. Ein Tagesbudget, das sich aus dem Gesamtbudget und der Reisedauer berechnet
  5. Eine Packliste mit Checkboxen
  6. Bedingte Formatierung, die warnt, wenn das Budget überschritten wird

So gehst du vor:

  1. Öffne den Promptgenerator auf optiprompt.io
  2. Wähle die strukturierte Variante
  3. Beschreibe dein Ziel: eine Urlaubsplanungs-Tabelle
  4. Füge die oben genannten Anforderungen als Details hinzu
  5. Gib an, ob du Excel oder Google Sheets nutzt
  6. Generiere den Prompt und verwende ihn in deiner bevorzugten KI

Bonus-Aufgabe: Bitte die KI, dir drei verschiedene Versionen der Tabelle vorzuschlagen: eine minimalistische für den schnellen Überblick, eine detaillierte für die gründliche Planung, und eine mit Visualisierungen (Diagramme für die Kostenverteilung). Vergleiche die Ergebnisse und wähle die beste Version.

Du wirst sehen, wie einfach es ist, mit KI professionelle Tabellenkalkulationen zu erstellen. Und mit jedem Mal, das du es tust, lernst du mehr über die Funktionen und Möglichkeiten.

Im nächsten Artikel schauen wir uns an, wie du einfache Automatisierungen verstehen und nutzen kannst, um wiederkehrende Aufgaben komplett abzugeben. Von Tabellenkalkulationen zu ganzen Workflows: die Möglichkeiten werden immer spannender!

Autor

Sebastian Rydz

Das OptiPrompt Team teilt Wissen und Best Practices rund um KI und Prompt Engineering, um dir zu helfen, bessere Ergebnisse mit KI-Modellen zu erzielen.

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